Boulderhose – stylischer Schutz für die Beine

Welche Hose sollte man zum Bouldern anziehen? Kurz, lang, eng, weit? Wir geben Tipps zur Auswahl der geeigneten Hose für Kletteraction am Fels oder in der Halle. Das Angebot an Kletterhosen für Damen und Herren ist schier unbegrenzt. Dennoch eignet sich nicht jedes Modell und jedes Material auch für alle Einsatzgebiete.

Boulderhose
Boulderhose – robuster Schutz für Knie und Beine beim Klettern

Material, Länge und Schnitt

Soll heißen: Für harten oder scharfkantigen Fels muss eine Boulderhose möglichst strapazierfähig und reißfest sein, also beispielsweise aus Jeansstoff oder Cordura, damit spitzes Gestein nicht allzu schnell Spuren hinterlässt. Außerdem schützen draußen lange oder dreiviertel-Hosen gegen Abschürfungen und Schrammen am Knie sowie gegen Sonnenbrand oder Auskühlen. Kurze Klettershorts sind herrlich luftig im Sommer, geben aber viel Haut ungeschützt der Wand preis. In der Kletterhalle dürfen die Stoffe auch etwas dünner ausfallen, damit du nicht direkt nach dem Aufwärmen und Dehnen ins Schwitzen gerätst. Ob dir dabei Baumwolle oder ein synthetischer Stoff lieber ist, verrät dir deine Haut beim Überziehen.

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Egal ob draußen oder drinnen, der Schnitt einer Kletterhose sollte dich beim Klettern nie in deinem natürlichen Bewegungsablauf oder in Punkto Beinfreiheit einschränken. Deshalb empfehlen sich eher körperbetonte (Regular Fit) als extra weit geschnittene Hosenbeine, da letztere sich leichter an Klettergriffen verfangen.

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Aus dem SportScheck Boulder Sortiment


In welchen Ausführungen gibt es Kletterhosen?

Neben einem optimalen Tragekomfort sind es vor allem die Details, auf die es ankommt. Ideal sind elastische Beinabschlüsse mit Gummizug, damit du die Hosenlänge bequem variieren kannst. Die Hosentaschen sollten möglichst nicht aufgesetzt sein, damit du dich auch eng an der Wand entlangschieben kannst (Stichwort Balanceboulder), ohne an herausragenden Vorsprüngen hängen zu bleiben. Auch der Hosenbund sollte möglichst flexibel, breit und weich ausfallen und durch einen Kordelzug in der Weite anpassbar sein. So ist sichergestellt, dass dieser bei ausgefallenen Bewegungen nicht unangenehm in die Hüfte und den Bauch einschneidet. Die meisten Boulderer kommen aber auch mit einer Hose mit Knopf statt Kordel gut zurecht: wieviel „Bauchfreiheit“ man braucht, ist eben Typsache. Eine kleine Lasche zum Einhängen der Bürste sowie Gürtelschlaufen runden die Ausstattung einer guten Kletterhose noch ab. Bedenke auch, dass du zumindest beim Klettern dein Chalkbag umhängen hast (beim Bouldern bleibt das Chalkbag hingegen meist am Boden).

Welche Hosen sind besonders beliebt?

Im Trend liegen aktuell Modelle für Damen oder Herren, die wie Jeans aussehen. Ebenfalls häufig zu sehen: aufgesetzte, sich abhebende Muster an der Tasche oder am umgekrempelten Hosenbein. Ebenfalls „in“ sind einfarbige Kletterhosen. Dabei dominieren klare Farben wie azurblau oder lila und Naturfarben bzw. gedeckte Tönen wie sonnenblumengelb, herbst-braun oder grün. Frauen sieht man immer öfter in Tights an der Wand. Typische Marken, von denen du Boulderhosen kaufen kannst, sind Salewa, Millet, Marmot, Rocxygen, The North Face, prAna, Chillaz, Red Chilli, E9, adidas Outdoor oder PrimEmotion.
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Aus dem SportScheck Boulder Sortiment


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