Frankenjura – sprichwörtlich ein Geheimtipp

Das Frankenjura liegt in der Fränkischen Schweiz zwischen Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und Amberg. Dieses Klettermekka zählt mit über 12.500 Routen zu einem der am besten erschlossenen Sportklettergebiete der Welt.

Fränkische Schweiz: Pottenstein Teufelshöhle
Fränkische Schweiz: Teufelshöhle (Tropfsteinhöhle) Pottenstein (Foto: ©fotolia.com/Till_Beck)

Die Geburtsstätte des Rotpunkt-Kletterns bietet mit ihren strukturstarken Kalkfelsen eine ungemeine Vielfalt an Griffen, Tritten, Spalten und Überhängen. Wer hier jedoch auf Absprunghöhe klettern will, muss die einzelnen Boulderspots lange suchen. Denn um das fränkische Boulderparadies ranken sich viele Geheimnisse. Grund dafür ist der sogenannte „Boulderappell“, dem sich Gerüchten nach alle einheimischen Kletterfreunde verschrieben haben.

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Geheimnisvoller Boulderspot: Der Druidenhain in der Fränkischen Schweiz (Foto: ©fotolia.com/bannkie)

Durch die damit einhergehende „Verschwiegenheitspflicht“ wurde bisher erfolgreich verhindert, dass einzelne Boulderprobleme und Spots auch nur ansatzweise in einem Kletterführer dokumentiert werden konnten. Wenn du also mit dem Crashpad losziehen willst, brauchst du definitiv Geduld und den nötigen Spürsinn. Ebenfalls gut zu wissen: Die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Routen – wenn du sie denn findest – werden zumeist in der UIAA-Skala angegeben und nicht wie üblich im Bouldern anhand der Fontainebleau-Skala bewertet. Zu den Klassikern in dieser Region zählen neben Boulderproblemen wie „Gossip 8c“ und „Bongo 8c“ auch Traversen wie „Crashpad Dummy 8b+“ und „Licht und Schatten 8b+“.

 

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