Freiklettern – Bouldern ohne Hilfsmittel

Definition des Begriffs der Freikletterei – darauf kommt es bei der „freien Bewältigung“ von Kletterrouten in der Halle oder am Fels an, wenn nur Hände und Füße zum Einsatz kommen. Der Begriff des Freikletterns (free climbing) bezieht sich auf das „freie Bewältigen“ von Routen, wobei für die Fortbewegung lediglich Hände und Füße  zum Einsatz kommen – sei es an künstlichen Kletterwänden oder rauem Fels.

Freiklettern – Bouldern ohne Netz und doppelten Boden (Foto: ©iStockphoto.com/Vernon_Wiley)
Freiklettern ist nicht zu verwechseln mit dem Free Solo – Bouldern ohne Netz und doppelten Boden (Foto: ©iStockphoto.com/Vernon_Wiley)

Das Freiklettern dient zudem als Oberbegriff für die Disziplinen Sportklettern und Bouldern sowie dem alpinen Klettern im Rahmen von Mehrseillängen. Dementsprechend werden Routen hinsichtlich ihres Freiklettergrads bzw. Bouldergrads analog zu den Schwierigkeitsgraden der einzelnen Disziplin oder des jeweiligen Landes bewertet. Natürlich dürfen dabei auch Seil und Karabiner bzw. Friends und Keile zur Sicherung gegen Abstürze eingesetzt werden. Der Wortteil „Frei“ bezieht sich im Gegensatz zum „Free-Soloing“ (soloing = „alleingehend“) also lediglich auf den Verzicht jeglicher technischer Mittel wie etwa die aktive Nutzung von Bohrhaken. Freiklettern steht somit vor allem für eine „ethische Haltung“ sowie eine bestimmte Art der Begehung von Routen im Bereich des Klettersports.

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