5 Fragen an Anna Stöhr

Boulderstar Anna Stöhr im Interview: Die sympathische Österreicherin ist zweifache Welt- und Europameisterin und hat viermal den Gesamtweltcup im Bouldern geholt. Klar, dass sie viel zu erzählen hat!

Anna Stöhr beim Boulder Weltcup 2013 in München an einem fiesen Sloper
Anna Stöhr beim Boulder Weltcup 2013 in München gibt alles an einem fiesen Sloper (Foto: ©Marco Kost)

am-fels.de: „Wie bist du zum Bouldern gekommen und wann warst du das erste Mal ohne Seil an der Wand unterwegs?“
Anna: „Als ich in der Kinderklettergruppe (mit 8 Jahren) rund um Rupi Messner und Reini Scherer begann regelmäßig zu klettern war das Bouldern immer schon ein wichtiger Teil des Kletterns. Außerdem gab es nur kleine Boulderräume in denen wir gemeinsam trainierten. Die großen Vorstiegskletterhallen sind erst später gebaut worden. Am Anfang war ich am Fels immer mit Seil unterwegs, als ich 15 war hab ich dann mein Seil gegen ein Crashpad getauscht und war sehr viel im Zillertal unterwegs.“

am-fels.de: „Was unterscheidet Bouldern in deinen Augen vom Sportklettern und was macht es für dich so besonders?“
Anna: „Das Bouldern ist viel maximalkräftiger und oft mehr technisch. Für mich ist es besonders, weil man keine Zeit zum Nachdenken hat. Die geringen Züge machen das Ganze sehr speziell.“

am-fels.de: „Wie hältst du dich persönlich fit und was sind deine Tipps, worauf man beim Training am besten achten sollte?“
Anna: „Ich klettere so viel wie möglich und hab Spaß dabei. Wenn dich das Kletterfieber gepackt hat ist es für Einsteiger wohl am schwersten die Motivation zu bändigen. Mein Tip: Hör auf deinen Körper um eventuelle Überlastungsverletzungen rechtzeitig zu vermeiden!“

am-fels.de: „Wo findet man dich am ehesten beim Bouldern – in der Halle oder draußen am Fels? Und wenn, welche Spots kannst du empfehlen?“
Anna: „Unmittelbar während der Wettkampfzeit bin ich eher in der Halle anzutreffen. Im restlichen Jahr bin ich fast ausschließlich am Fels unterwegs! Meine Geheimgebiete kann ich hier leider nicht verraten, denn ich hab es lieber ruhig beim Bouldern 😉 .“

am-fels.de: „Was war dein bisher größtes „Boulderproblem“ und in welchem Schwierigkeitsgrad bist du für gewöhnlich unterwegs?“
Anna: „Meine schwersten Boulderprobleme sind 8b (Boogalagga, The Power of One, The Vice, The Riverbed).“

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