Kochel – Bouldern mit Seeblick

Oberhalb des idyllisch gelegenen Kochelsees breitet sich ein besonders beliebtes Kletter- und Bouldergebiet der nördlichen Alpen aus, in dem sich vor allem die Boulderer und Sportkletterer aus dem Raum München bis Garmisch-Partenkirchen ihre Zeit vertreiben – gute und vor allem trockene Wetterbedingungen vorausgesetzt.

Idyllischer Blick auf den Kochelsee: Auf zum Klettern!
Sportklettergebiet in den bayerischen Voralpen inklusive Abkühlungsmöglichkeit im Kochelsee (Foto: ©fotolia.com/Wolfgang_Zwanzger)

Der recht brüchige Kalksteinfelsen bietet mehr als 500 Kletterouten und mindestens genauso viele Boulderprobleme, die sich über rund 30 Felswände verteilen. Bis auf eine Höhe von 55 Meter schrauben sich die leicht überhängenden Formationen senkrecht in den Himmel und gestalten das Klettern technisch äußerst anspruchsvoll. So bewegen sich die meisten Routen im siebten französischen Schwierigkeitsgrad oder höher. Eine der Wände befindet sich übrigens direkt am Kochelsee, weshalb sich Boulder- und Kletterfans bei sommerlichen Temperaturen auch einmal im Deep Water Soloing versuchen können. Die bekanntesten Boulderprobleme des nur gut eine Stunde von München entfernten Gebietes befinden sich am Fuß der sogannten „Atlantiswand“. Dazu zählen die beiden Routen „Marla Singer (Fb. 8c)“ und „Bokassa’s Fridge – Assin, Monkey and Man (Fb. 8c+)“ – zwei der schwersten der Welt.

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