Am langen Arm bouldern

Ein typischer Fehler von Anfängern ist das (frontale) Klettern mit gebeugtem Arm, wobei der Bizeps ständig unter Dauerfeuer steht. Versuch dich auf diese Weise einmal mehrere Minuten lang in der Wand zu halten: Das ist richtig anstrengend.

Inhalt


> Entspannte Arme
>
Armkraft einteilen


Fester Tritt und (fast) gestreckte Armen

Wenn du einen sicheren Stand gefunden hast, drück dich also zunächst aus den Beinen nach oben. Findet eine Hand an einem über dir platzierten Klettergriff den nötigen Halt, brauchst du im Grunde genommen nur noch deinen Handfertigkeiten und Fingerkräften vertrauen.

Richtig: Bouldern mit langen Armen

Richtig: Bouldern mit langen Armen

Und anstatt dich mit aller Macht und gebeugtem Arm nach oben zu ziehen, solltest du ihn lieber in ausgestrecktem Zustand belassen und dann in Ruhe einen sicheren Stand für deine Füße suchen. Boulder auf diese Weise ein paar Routen und beherzige dabei diesen Tipp. Wetten, dass dir das Klettern um einiges leichter von der Hand gehen wird!?

Armkräfte optimal nutzen

Außerdem musst du nicht so schnell aufhören: Die (Unter-)Arme bleiben länger „offen“, du sparst unheimlich viel Energie und deine Muskeln übersäuern nicht so schnell. Erspar deinen Armen also das Kontraktions-Dauerfeuer und trainiere stattdessen das schnelle Erkennen der richtigen Route (spart anstrengendes „Rumhängen“ in der Wand) und deine Greif- sowie Tritttechnik.

Falsch: Anstrengend Bouldern mit gebeugten Arme
Falsch: Auf Dauer ist Bouldern mit gebeugten Armen sehr anstrengend
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