Boulderevents und Boulderwettkämpfe

Talentierte Hobbysportler und echte Profis: So messen sie Ihre Kräfte. Und du kannst dabei sein, als begeisterter Zuschauer oder dynamischer Freizeit-Athlet. Alle Termine für Boulderwettkämpfe und -Events in 2016.

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Boulderwettkämpfe für Profis

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Events – großes Fingerkräftemessen

Bouldern hat sich zu einem Massenphänomen entwickelt, bei dem immer häufiger auch Hobbykletterer an Events und Wettkämpfen teilnehmen.

Juliane Wurm erreicht bei einer ualifikationsrunde 2014 in München den Topgriff
Climbing World Championship in München, Frauenqualifikation: Juliane Wurm am Top-Griff (Foto @ Marco Kost)

Ausgetragen werden die Veranstaltungen entweder durch die Betreiber von Boulderhallen, Sektionen der Alpenvereine oder von bekannten Outdoor- bzw. Klettermarken, die in der Boulderszene aktiv sind. Zu den bekanntesten Wettbewerben zählen große Boulderevents wie „adidas Rockstars“ oder „HardMoves“, bei denen internationale Stars und ambitionierte Bouldercracks ihr Können unter Beweis stellen.

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Wettkämpfe – Bouldern auf Weltniveau

Der offizielle Kletterweltcup der International Federation of Sport Climbing (IFSC) gilt als die höchste internationale Serie im Wettkampfklettern, bei der in den drei Disziplinen Lead, Bouldern und Speedklettern die Besten der Besten ermittelt werden. In der Disziplin Bouldern treten die Stars der Szene erst seit 1998 offiziell gegeneinander an und beweisen bei jährlich fünf bis sieben weltweit ausgetragenen Wettkämpfen, wer über die beste Klettertechnik verfügt.

Friederike Petri (DEU) ibei der Frauenqualifikation 2014 der IFSC Boulder-Weltmeisterschaft in München
Friederike Petri (DEU) ibei der Frauenqualifikation 2014 der IFSC Boulder-Weltmeisterschaft in München (Foto: Marco Kost)

Auch in Deutschland messen die Fingerathleten regelmäßig ihre Kräfte. Vom Deutschen Alpenverein (DAV) organisiert, wird seit 2002 beim Deutschen Bouldercup jedes Jahr der Deutsche Meister ermittelt.

Wie funktioniert ein Boulderwettkampf?

Bei einem Boulder-Wettkampf müssen in mehreren Durchgängen (Qualifikation, Halbfinale, Finale) jeweils vier bis fünf Boulderprobleme gelöst werden. Dabei gilt es, so wenig Fehler wie möglich zu machen und innerhalb kürzester Zeit den finalen Boulder zu erreichen. Eine Route besteht in der Regel aus sechs bis acht Zügen, wobei der Athlet mit beiden Händen vom markierten Startgriff zum sogenannten Top gelangen und dieses mit beiden Händen mindestens 3 Sekunden halten können muss. Der Athlet, der dabei die wenigsten Versuche benötigt, gewinnt am Ende den Wettkampf.

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Interessiert dich, wie die Stimmung auf einem Boulderevent ist? Dann guck doch mal in dieses Video von den AdidasRockstars 2015 rein! Megan Mascarenas und Sean McColl gingen bei dem Event in Stuttgart als Sieger hervor und auch Hobby-Boulderer nahmen am Amateurwettkampf teil.

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